Kleintierpraxis Dr. Minck
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Borreliose 

Die Borreliose ist eine durch Zecken übertragene bakterielle Infektion. Erreger sind winzige korkenzieherartige Bakterien. Das Risiko einer Ansteckung herrscht praktisch überall, wo Zecken sind. Mancherorts trägt jede dritte Zecke den Erreger in sich. Die Zecke lauert besonders in Laub- und Mischwäldern, an Waldrändern und Lichtungen mit großwüchsigen Gräsern, in buschreichen Gegenden, aber auch in städtischen Parks und naturnahen Hausgärten. Zeckensaison ist von März bis Oktober mit Höhepunkten im Frühjahr und Herbst. Mehr zum Thema unter Aktuelles.

Diabetes 

Unter Diabetes mellitus, landläufig auch "Zuckerkrankheit" genannt, versteht man einen absoluten oder relativen Insulinmangel, der sich vor allem auf den Kohlehydrat- und Fettstoffwechsel auswirkt. Es gibt einen angeborenen Defekt, bei dem die Insulin-produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse nicht vorhanden sind. Aber auch durch Fehlernährung (z.B. Verfettung), durch Streßsituationen oder Trächtigkeit kann diese Krankheit entstehen - ebenso wie durch Medikamente.
Mehr dazu unter Tierarten-Hund

Kastration, Sterilisation Ziel einer Kastration ist es, die Produktion von Hormonen zu unterbinden, und dies geschieht durch die Entfernung der „Keimdrüsen“. Dabei ist es vollkommen egal, ob es sich um männliche Keimdrüsen, nämlich beide Hoden, oder aber um weibliche Keimdrüsen, nämlich die Eierstöcke, handelt. Man kastriert sowohl männliche wie auch weibliche Katzen.  Bei einer Sterilisation verbleiben die Hoden bzw. die Eierstöcke an ihrer Stelle im Tierkörper. Man verhindert aber durch Unterbindung der Leitungsbahnen, also der Samen- bzw. Eileiter den Transport von Samen- bzw. Eiern.
Sowohl für die Kastration, wie auch für die Sterilisation ist immer eine Vollnarkose nötig.
Eine Sterilisation wird bei Hund und Katze nicht mehr durchgeführt. Die anerkannte Methode der Wahl ist immer das Entfernen der Keimdrüsen, da diese nach der Unterbindung keinerlei Funktion mehr im Körper haben. Das heißt, Hunde und Katzen werden kastriert.
Schutzimpfungen Trotz richtiger Aufzucht, Pflege und Ernährung können sich Hunde und Katzen mit gefährlichen Infektionskrankheiten anstecken. Die Behandlung ist in vielen Fällen schwierig, zeitaufwendig, kostspielig und oft auch aussichtslos. Im Falle der Tollwut sogar gesetzlich verboten. Die auslösenden Erreger dieser Krankheiten stellen oft auch für den Menschen eine Gefahr da. Für die wichtigsten Infektionskrankheiten stehen heute wirkungsvolle Impfstoffe zur Verfügung , die bei rechtzeitiger und regelmäßiger Impfung einen wirkungsvollen Schutz bieten können. Mehr zum Thema unter Tierarten.
HD- Hüftgelenksdysplasie 

Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenkes. Es kommt zu einer Inkongruenz zwischen Hüftpfanne und Oberschenkelkopf.
Die Ausprägung klinischer Symptome einer HD variiert in Abhängigkeit vom Alter bzw. Stadium der Krankheit. Bei relativ jungen Tieren, im Alter von einem halben bis einem Jahr, kommt es zur Schmerzhaftigkeit, weil der Oberschenkelkopf in der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) nur ungenügenden Halt findet und durch seine abnorme Beweglichkeit Schmerzregistrierende Nervenfasern der Knochenhaut des Pfannenrandes gereizt werden. Bei älteren Tieren bilden sich Schmerzen infolge fortschreitender degenerativer Veränderungen (Arthrosen) des Hüftgelenkes aus.
Eine beginnende HD äußert sich in zunehmenden Schmerzen bei Spaziergängen, der Hund will nicht mehr lange laufen, setzt sich öfter hin, steigt schlecht Treppen und zeigt einen instabilen Gang. Beim Vorführen der Hintergliedmaße wird das Becken in Richtung der vorgeführten Gliedmaße seitwärts bewegt. Bei Feststellung eines der Symptome ist der sofortige Gang zum Tierarzt ratsam. Lesen Sie mehr dazu unter Goldakupunktur

Einreisebestimmungen in EU Nachbarstaaten Grundsätzlich gilt für jedes Tier (Hund, Katze, Frettchen) bei Einreise in ein EU-Land oder EU Nachbarstaat eine eindeutige Kennzeichnungspflicht mittels Mikrochip oder Tätowierung (Tätowierung nur noch bis 2011 gültig). Weiterhin ist ein gültiger Tollwutimpfschutz unumgänglich. In EU Nachbarstaaten ist ein Nachweis über einen Antikörpertiter gegen Tollwut mittels Blutuntersuchung durchzuführen (dies gilt auch für Schweden, Großbritannien, Irland und Malta). Dabei sind wichtige Mindestanforderungen einzuhalten. Falls Sie eine Reise in ein EU –Nachbarland oder in eines der oben genannten Länder vorhaben, planen Sie vorzeitig und fragen Sie bei ihrem Tierarzt nach.
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